"Workfare statt Zivildienst: eine beschäftigungspolitische Chance"
In seinem Aufsatz stellt Prof. Dr. Hermann Scherl von der Universität Erlangen-Nürnberg die These auf, dass "die aktuell diskutierte Abschaffung des Zivildienstes nicht unbedingt zu einer Verteuerung oder Verringerung der bislang von Zivildienstleistenden erbrachten sozialen Dienste führen muss." Leistungsempfänger von Arbeitslosengeld II können im Rahmen sozialrechtlicher Dienstverhältnisse verpflichtet werden, die Arbeit von Zivildienstleistenden zu übernehmen. Dies hätte möglicherweise erhebliche Kosteneinsparungen zur Folge. Auf längere Sicht wäre ein Zuwachs von Beschäftigung im Niedriglohnbereich zu erwarten.









