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Informations- und Serviceangebot des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) mit Links zu den Mitgliedern und den Dienstleistungen der Einrichtungen des evangelischen Spitzenverbandes der Freien Wohlfahrtspflege in allen Bereichen des Sozial- und Gesundheitswesens.

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439 Mitglieder des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) unterhalten als Träger von Dienstleistungen in allen Bereichen des Sozial- und Gesundheitswesens rund 1.270 stationäre, halboffene und offene Einrichtungen mit ca. 52.000 hauptamtlichen und zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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Ein Soziales Jahr bei den Johannitern

Alternative zum Zivildienst, als Praktikum oder Wartesemester 

Die Johanniter suchen junge Menschen im Alter zwischen 18 und 27 Jahren für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). Zurzeit absolvieren 33 Jugendliche ihr soziales Jahr beim Landesverband Berlin/Brandenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH). „Im neuen Jahr wollen wir die Zahl nahezu verdoppeln“, so die Jugenddezernentin Alexandra Siepmann.

Das FSJ stellt nach der Schule eine anerkannte Übergangsphase zur Berufsausbildung und zur Selbstfindung dar. Andere wiederum haben keinen Ausbildungsplatz gefunden oder durchlaufen Wartesemester für das Hochschulstudium. Diesem Aspekt wird bei den Johannitern Rechnung getragen, denn die „FSJ-ler“ werden in Seminaren pädagogisch begleitet. Hinzu kommt die jeweilige fachliche Ausbildung für das Einsatzgebiet. Die Jugendlichen sammeln erste Berufserfahrungen und lernen Verantwortung zu übernehmen.

Bei den Johannitern stehen verschiedene soziale Bereiche wie der Rettungsdienst, Behindertenfahrdienst, Hausnotruf und Menüservice zur Auswahl. „Aufgrund des körperlichen Einsatzes im Rettungs- und Fahrdienst, ist die Tätigkeit vor allem für junge Männer interessant“, sagt Alexandra Siepmann. Seit August 2002 sei der freiwillige Sozialdienst als Ersatz für den Zivildienst anerkannt. Somit können auch Kriegsdienstverweigerer ein Freiwilliges Soziales Jahr anstatt des Zivildienstes absolvieren.

Für die FSJ-Tätigkeit werden ein Taschen- und Verpflegungsgeld sowie ein Wohnzuschuss gezahlt. Außerdem werden von den Johannitern die Sozialversicherungsbeiträge übernommen. Das FSJ kann jederzeit bei den Johannitern begonnen werden. In der Regel dauert es zwölf Monate, kann aber auf 18 Monate verlängert werden. Bei einer 18-monatigen Beschäftigung wird eine Ausbildung zum Rettungssanitäter als zusätzliche Qualifikation angeboten. Am Ende der Tätigkeit erhält der „FSJ-ler“ ein qualifiziertes Zeugnis.

Interessenten erhalten weiterführende Infos unter der Telefonnummer (030) 81 69 01 23.

Schriftliche Bewerbungen an:
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Landesverband Berlin/Brandenburg
z.Hd. Frau Alexandra Siepmann
Berner Straße 2-3
12205 Berlin

Autor:
Sieberth
Stand:
06.01.2005