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Informations- und Serviceangebot des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) mit Links zu den Mitgliedern und den Dienstleistungen der Einrichtungen des evangelischen Spitzenverbandes der Freien Wohlfahrtspflege in allen Bereichen des Sozial- und Gesundheitswesens.

DWBO

439 Mitglieder des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) unterhalten als Träger von Dienstleistungen in allen Bereichen des Sozial- und Gesundheitswesens rund 1.270 stationäre, halboffene und offene Einrichtungen mit ca. 52.000 hauptamtlichen und zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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Diakonie diskutiert Möglichkeiten eines verkürzten Zivildienstes

Jahrestagung Zivildienst 2003 des Diakonischen Werkes der EKD

Klare Aussagen der Politik zur Zukunft des Zivildienstes fordern die Zivildienst-Referenten in evangelischer Kirche und Diakonie. Auf ihrer Jahrestagung, die in Heiligenstadt unter dem Titel 'Quo vadis Zivil- dienst?' stattfand, beschäftigten sich die Teilnehmenden aus dem gesamten Bundesgebiet mit der möglichen Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate und den Auswirkungen auf Zivildienstleistende und Einrichtungen.

Die Fachtagung forderte klare Zahlenvorgaben über die Größenordnung künftiger Zivildiensteinsätze, die mit einem angemessenen zeitlichen Vorlauf als Planungsgrundlagen den Wohlfahrtsverbänden zur Verfügung stehen müssten. Dabei bleibe ein sinnvoller Lerndienst in Kirche, Diakonie und ihren Einrichtungen auch bei einer Verkürzung auf sechs Monate sinnvoll und möglich. Für die Einsatzfelder müsse berücksichtigt werden, ob der Zivildienstleistende die Möglichkeit zum direkten Umgang mit Menschen hat, ob er Anerkennung für seinen Dienst erhält und eigene Verantwortungsbereiche übernehmen kann. Eine qualifizierte Begleitung und die Integration in ein Mitarbeiterteam wird als wichtig erachtet.

Parallel zu diesen Planungen sollen Freiwilligendienste weiterentwickelt und ausgebaut werden. Außerdem solle, so die Fachtagung, geprüft werden, welche Beschäftigungsmöglichkeiten es für die Zivildienstleistenden vor oder nach ihrem Dienst gibt, um die Lebensplanungen der jungen Männer und die Interessen der Dienststellen zu berücksichtigen. Zu Beginn des Jahres 2003 waren laut Bundesamt für den Zivildienst 30.289 der insgesamt 122.604 Zivildienstleistenden für das Diakonische Werk der EKD tätig. Dies entspricht einem Anteil der Diakonie von 25 Prozent. 7. Mai 2003/knö

Weitere Auskünfte erteilt Thomas Knöbelspies, Referat Zivildienst und ehrenamtliche Dienste, Telefon 0711 2159- 271 oder -340, E-Mail knoebelspies@diakonie.de

Autor:
Kotnik
Stand:
12.09.2004