Die Johanniter erhöhen die Zahl der Plätze im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ). 2003 wurden bundesweit die ersten 300 Freiwilligen eingestellt. Mittlerweile sind es mehr als doppelt so viele.
Die Nachfrage ist weiterhin ungebrochen hoch. Vielen jungen Erwachsenen konnte keine FSJ-Stelle vermittelt werden. Deshalb werden noch mehr Plätze geschaffen.
Die Berlinerin Lea Natemeyer (19) absolviert seit August ein Freiwilliges Soziales Jahr bei den Johannitern: „Ich wusste nicht genau, was ich später beruflich machen will und wollte auch nicht sofort anfangen zu studieren. Da ich mich ohnehin schon ehrenamtlich im Schulsanitätsdienst und als Jugendgruppenleiterin bei den Johannitern engagierte, habe ich mich bei ihnen beworben. Jetzt unterrichte ich zum Beispiel Grundschüler in Erster Hilfe und helfe Schulsanitätsdienste in Berlin aufzubauen. Das macht wirklich Spaß.“
Der Landesverband Berlin/Brandenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe begann 2003 mit sieben FSJ’lern. In diesem Jahr wurden bisher 102 neue Jugendliche für das Freiwillige Soziale Jahr eingestellt. Das FSJ dauert in der Regel ein Jahr und kann auf insgesamt 18 Monate verlängert werden. Einstellungsbeginn ist jeweils der Monatsanfang.
Die Einsatzmöglichkeiten in Berlin und Brandenburg sind vielfältig. Neben der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – beispielsweise in Integrationskindertagesstätten oder in Schulen, wo schwer behinderte oder verhaltensauffällige Kinder betreut werden – helfen die jungen Menschen unter anderem im Fahrdienst für behinderte Menschen, in der Pflege, beim Menüservice, Hausnotruf und in der Erste-Hilfe-Breitenausbildung.
Während des Freiwilligen Sozialen Jahres werden alle Teilnehmer in ihren Fachbereichen geschult und können in pädagogischen Seminaren Themen ihrer Wahl wie beispielsweise ein Bewerbungstraining bestimmen.
Kontakt:
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Landesverband Berlin/Brandenburg
Grit Kirstin Schreck
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