Mit einem Gottesdienst am 8. Dezember in der Dahlemer Jesus-Christus-Kirche, der vom afrikanische Chor St. Kisito mitgestaltet wurde, ist die 44. Aktion des evangelischen Hilfswerks regional für Berlin und Brandenburg eröffnet worden. Sie steht unter dem Motto: Brot zum Leben – alles, was recht ist.
In ihrer Predigt rief die Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg Susanne Kahl-Passoth dazu auf, die Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika nicht zu vergessen und Brot für die Welt verstärkt zu unterstützen.
Sie erinnerte daran, dass insbesondere durch die intensive Spendenaktion und Berichterstattung im Zusammenhang der Fluthilfe in Sachsen und Sachsen-Anhalt andere verheerende Katastrophen in den Hintergrund geraten seien. So kämen Hunger, Dürre und Verzweiflung im südlichen Afrika und am Horn von Afrika in den täglichen Nachrichtensendungen so gut wie nie vor.
Die Bitte um das täglliche Brot, so die Diakoniedirektorin, gelte aber auch den Menschen in Malawi, Sambia, Lesotho, Simbabwe, in Äthiopien, Somalia und im Sudan. An die Bürgerinnen und Bürger appellierte Kahl-Passoth, sich nicht mit der Beschränkung auf die engen Grenzen unseres Landes abzufinden und nicht zuzulassen, dass Not, Elend und Tod in den Entwicklungs- und Katastrophenländern bei uns ausgeblendet blieben.
Mit rund 1800 Projekten unterstützt Brot für die Welt jedes Jahr Gemeinden, Organisationen und Selbsthilfeinitiativen weltweit in ihrem Bemühen, eine eigene sichere Existenz aufzubauen. Dazu gehören Projekte im landwirtschaftlichen Bereich, in der Gesundheitsvorsorge und in der Lobbyarbeit für benachteiligte Gruppen.
Kt. 08.12.02









